| Geschichte unserer Wehr |
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| Geschrieben von: 1. Vorstand u. Webmaster O. Burkel | |
| Freitag, 09. Mai 2008 um 15:31 | |
Chronik der Ahornberger WehrLöscheimer, tragbare Leitern und Handdruckspritzen waren die wesentlichen Ausrüstungsgegenstände, mit denen Brände bis weit in unser Jahrhundert bekämpft werden mussten. Ein großer Nachteil dieser Geräte war die Abhängigkeit von Muskelkraft und Ausdauer der Menschen, die diese bedienten. Um den Einsatz dieser Gerätschaften zur Brandbekämpfung zu verbessern gründete man am 10. März 1873 die Freiwillige Feuerwehr Ahornberg. Bereits 1874 kam für die junge Wehr der erste Ernstfall in Ahornberg. Trotz größter Anstrengungen der Feuerwehrmänner und der ganzen Einwohnerschaft gelang es nicht, das „Jahrhundertfeuer“ unter Kontrolle zu bringen. So wurden Kirche, Pfarrhaus, Schule, 42 Wohngebäude und 48 Nebengebäude von den Flammen zerstört. 1878, vier Jahre nach dieser verheerenden‚ Brandkatastrophe, kaufte die Gemeinde Ahornberg eine neue Saug- und Druckspritze zum Preis von 1000 Mark. Die bereits vorhandene Spritze war Eigentum der Kirchengemeinde Ahornberg, was immer wieder zu Streitigkeiten führte. 1930 beanstandete eine Feuerwehrbesichtigung: „Die Brandbekämpfung ist ungenügend, da die Handdruckspritze nur einen Strahl liefert von etwa fünf Metern. Eine Motorspritze wäre dringend nötig.“ 1931 lieferte die Firma Paul Ludwig, Bayreuth, eine zweirädrige Motorspritze für 3300 Goldmark. Im Juni 1939 brach in Ahornberg ein Großfeuer aus. 16 Auswärtige Wehren waren zu Hilfe geeilt und verhinderten Schlimmeres. Dennoch brannten sechs Gebäude und der Kirchturm nieder. 1955 wurde die Ludwig-Spritze durch eine TS 8 ersetzt. Seit 1970 besitzt die Freiwillige Feuerwehr Ahornberg auch ein festes Gerätehaus, das ans ehemalige Schulhaus angebaut ist. Im Jahr1980 erhielt die Wehr anlässlich des Kreisfeuerwehrtages ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Am 30. Mai 1997 wurde in Ahornberg dann Alarmstufe III ausgelöst: ein Stall- und Scheunenbrand! Insgesamt 176 Kameraden aus Konradsreuth, Helmbrechts, Münchberg, Reuthlas, Weißlenreuth, Jehsen, Almbranz und Ahornberg bekämpften mit modernsten Geräten den Großbrand und konnten ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Gebäude verhindern. Im September 2000 wurde ein weiteres Fahrzeug (Mehrzweckfahrzeug 11/1), welches unsere Wehr in Eigenleistung Angeschafft und Umlackiert hat, in Dienst gestellt. Am 1.November 2001 wurde die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen, 9 Jungen machten den Anfang die am 03.11.2001 die Jugendleistungsprüfung mit Erfolg ablegten. Am 24.03.07 ist unser neues Fahrzeug in Ahornberg eingetroffen, ein TSF-W der Firma Ziegler auf einem MAN Fahrgestell. Unser altes TSF wurde an die Freiwillige Feuerwehr Oberpferdt/Silberbach übergeben. Im Rahmen des Alljährigen Kellerfestes wurde es offiziell von der Gemeinde Konradsreuth übergeben und von Pfarrer Karl-Heinz Hillermeier beim Gottesdienst gesegnet. Kirchturmbrand 1939 Links: kein Bildfehler die Steine glühen !! Rechts: vom Dorfplatz aus gesehen
Kreuz stürtzt ab.
Ludwig-Spritze (1931 - 1955)
Übung im Jahr 1953
Übergabe des TSA (Transportwagen) 1957 Ahornberger Wehr 1994
Fahrzeuge und Ausrüstung 2001
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| Aktualisiert ( Mittwoch, 29. Juni 2011 um 22:08 ) |
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